Fetischismus: Erotische Fantasien der besonderen Art ...

Ein Fetisch, also ein Gegenstand oder ein Körperteil, der dazu dient, die sexuelle Erregung zu steigern oder die Lust zu befriedigen, spielt in mehr Betten eine Rolle als allgemein angenommen. Und da spricht auch fast nichts dagegen: Denn jeder soll und kann seine speziellen erotischen Neigungen ausleben, wie es ihm Spass macht. Es gibt Hunderte verschiedene, teils kuriose Fetische. Ein paar wichtige und unterhaltsame Fakten hat C-Date für Sie zusammengefasst.

Fetisch: Fußfetischisten sind keine Seltenheit

(c) desertsolitaire - gettyimages.de

Welche sind die bekanntesten und beliebtesten Fetische?

Wenn Sie bisher dachten, dass Fetische eher etwas Abnormales sind, werden Sie sich wundern: Etwa jede 6. Person hat mindestens einen Fetisch und legt Wert darauf, diesen beim Sex ausleben zu können. Das heisst natürlich: Der passende Sexpartner muss gefunden werden.  

  • Zu den bekanntesten Fetischen gehören die Rollenspiele. Meist schlüpft dabei einer in eine dominante Rolle, der andere in eine entsprechend devote: Sklave und Meister, Lehrer und Schülerin, Krankenschwester und Patient beispielsweise.
  • Einige machen Füsse und getragene Schuhe so richtig an, andere stehen auf Lack und Leder. Sage und schreibe ein Drittel heterosexueller Menschen finden es total erregend, Frauenschuhe zu tragen, wie eine Studie der italienischen University of L’Aquila behauptet. Für 12 % der Herren wäre es ausserdem total erregend, die Dessous ihrer Partnerinnen zu tragen.

Was verbirgt sich eigentlich hinter Fußfetischismus?

Fußfetischisten sind keine Seltenheit. Es sind Frauenfüße, die bei ihnen sexuelle Erregung auslösen und steigern. Dabei können es nackte Füße oder solche in verführerischen Schuhen oder sexy Strümpfen und Nylons sein. Auch beliebt: lackierte Nägel. Viele Fußfetischisten reicht bereits der Anblick und so können sie ihren Fetisch auch an vielen öffentlichen Orten und dazu relativ unauffällig ausleben: Am Strand, in der Sauna oder in Schuhgeschäften trifft man sie deswegen an. Ihre Lieblingsjahreszeit ist naturgemäß der Sommer, wenn bei angenehmen Temperaturen Frauen in offenen Schuhen das Straßenbild prägen.

Welche Fetische sind weniger verbreitet?

Andere Fetische sind weniger häufig gefragt, aber haben durchaus ihre Liebhaber:

Dazu gehört die Autoerotik. Oder das Platschen: sich gegenseitig mit Lotion, Farben, Rahm, Matsch etc. zu beschmieren, die Masse auf den Körper zu verreiben oder sich darin zu wälzen. Sich im Liebesakt als Baby zu fühlen, Windeln zu tragen und Muttermilch erregend zu finden, ist ein Fetisch, der wohl die Sehnsucht nach der Behaglichkeit der eigenen Kindheit auslebt.

Weniger liebevoll geht es bei den verschiedenen BDSM-Praktiken zu und her. Bei vielen Praktiken, die unter diesem Begriff zusammengefasst sind, werden Erniedrigung, das Zufügen von Schmerz sowie Unterwerfung als sexuell erregend empfunden.

Frau liegt mit Maskerade auf dem Boden und denkt an Fetisch

Können Fetische gefährlich werden?

Beim BDSM ist es wichtig, dem Partner zu vertrauen. Wer einvernehmlich sexuelle Handlungen dieser Art miteinander erleben möchte, sollte grundsätzlich die Möglichkeit haben, jederzeit das sadomasoistische Geschehen zu stoppen. Dafür wird ein Signalwort, das sogenannte Safeword, vereinbart, mit dem die Einwilligung zur Erniedrigung oder Schmerzzufügung jederzeit widerrufen werden kann. Die Bandbreite der Sado-Maso Techniken ist gross und mindestens einer der beiden Partner sollte über ausreichend Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein verfügen. Zu den Praktiken gehören Bondage, Wachsen, Nervenreizung, Peitschen, Handschellen, das Klemmen mit Wäscheklammern und andere.

Die BDSM-Szene ermöglicht es, seinen Fetisch mit Gleichgesinnten auszuleben, ohne von der Öffentlichkeit als pervers oder krank bezeichnet zu werden. Diese Szene trifft sich vor allem im Internet, an Stammtischen und an speziellen Veranstaltungen.

Gibt es auch verbotene Fetische?

Fetische, bei denen Menschen schwer verletzt oder gar in Lebensgefahr gebracht werden, sind verboten. Mit hohen Strafen muss rechnen, wer im Rahmen fetischistischer Handlungen Kinder oder Tiere missbraucht.

Ist Fetischismus in der Kunst- und Promiszene angekommen?

Fetischismusdarstellungen finden sich auch in der Kunst. Schon aus der Altertumsgeschichte sind Abbildungen bekannt, die heute teilweise unter Strafe stehende Sexpraktiken darstellen. In allen Epochen widmeten sich Künstler dem Thema Fetisch, sodass das Thema auch in der modernen Kunst seinen Platz hat.

Einige Prominente machen kein Geheimnis aus ihren Vorlieben und plaudern offen über ihre Neigungen. So erzählen Schauspielerinnen und Popstars häufig erstaunlich offen darüber, dass sie gerne schräge Fetisch-Sexspielzeuge ausprobieren, mit Peitschen und Liebesschaukel experimentieren oder gerne mal beim Sex ein Krankenschwesternkostüm tragen. Eingang finden Motive des Fetischismus auch in vielen Musikvideos oder bei Bühnenshows.

Wo finden Sie die passende Partnerin oder einen Partner für Ihren Fetisch?

Wissen Sie eigentlich, wovon Ihr Partner träumt, können Sie offen über Ihre Wünsche reden? Auch wenn Sie beide experimentierfreudig sind, heisst das noch lange nicht, dass sie es mag, wenn er ihren Lippenstift benutzt oder Frauenkleider trägt. Wer die Vorliebe für einen Fetisch am Anfang einer Beziehung verschweigt, wird früher oder später in Erklärungsnot kommen. Spätestens wenn er die Handschellen oder sie fremde Nylons entdeckt, ist Beziehungsstress vorprogrammiert. Spielt der Fetisch eine grosse Rolle in Ihrem Leben und möchten Sie darauf nicht verzichten, dann gehört das am besten gleich bei der Partnersuche auf den Tisch:

Mal abgesehen von extremen oder sehr aussergewöhnlichen Fetischen, für die Sie sich in der entsprechenden Szene umsehen müssen, kommen andere häufig auf Casual Dating-Portalen zur Sprache.  Casual-Dating macht es Ihnen leicht, einen Sexpartner mit den gleichen Neigungen zu finden. Vielleicht reizt es Sie ja nur, spezielle Sexpraktiken zu probieren, weil diese scheinbar gerade «in Mode» sind, oder Ihr gehört Fetisch einfach zu Ihnen und Ihrem Leben: Casual Dating-Plattformen bieten Ihnen unkompliziert die Möglichkeit, Neues zu entdecken, Altes auszuleben und Gleichgesinnte für alle möglichen sexuellen Experimente kennenzulernen.

Welche Rolle spielt das Casual Dating-Profil beim Fetischismus?

Geht es darum, einen Partner für Casual Sex zu finden, sind ehrliche Profilangaben das A und O. C-Date hat sich diesbezüglich etwas Spezielles einfallen lassen: Die erotische Bildergalerie gibt so ziemlich alles vor, was auf der Plattform gesucht und gefunden wird. Wählen Sie fünf der dargestellten Fotos aus und zeigen Sie so auf einem Blick, wonach Ihnen der Sinn steht. Mitglieder, die sich als ganz und gar klassischen Erotik-Typ sehen, werden sich auf Fesselspiele und ausgefallene Fetische sehr wahrscheinlich nicht einlassen. Aber das sind nicht die einzigen Anhaltspunkte: Die Rubrik «Welche Vorlieben soll Ihr gesuchter Partner haben?» gibt diverse Wünsche bereits vor und auch «Fetisch interessiert» können Sie anklicken. So wissen andere Mitglieder gleich Bescheid. Nun gilt es nur noch herauszufinden, ob Ihr Fetisch dem des Gegenübers entspricht... vielleicht in einem prickelnden Erotikchat - was meinen Sie?

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