Sex in der Öffentlichkeit – das sollten Sie darüber wissen

Sex in der Öffentlichkeit findet wesentlich häufiger statt als allgemein angenommen. Die meisten Paare, die Sex an ausgefallenen, öffentlichen Orten geniessen, legen es nicht darauf an, entdeckt zu werden. Aber natürlich gibt es auch die anderen, jene, die das aufregende Prickeln, dass sie jederzeit ertappt werden könnten, erst recht so richtig heiss macht. Die heissesten Locations, häufigsten Spielarten - und was Sie sonst bedenken sollten ...

Gibt es historische Vorbilder für "Outdoor Sex"?

Schon in der Antike vergnügte man sich ungehemmt in Bädern - und in Pompeji zeugen Fresken davon, dass beispielsweise in Umkleidekabinen die sexuelle Freizügigkeit ausgelebt wurde. Auch bei den alten Griechen gibt es Abbildung, welche sie beim öffentlichen Geschlechtsakt zeigen. Noch im Mittelalter waren Nacktheit und Sexualität nichts Anstössiges. Reisende, die nicht sehr wohlhabend waren, übernachteten in einfachen Schlafsälen gemeinsam mit vielen Fremden. Dass Paare sich unter der Decke liebten, war nichts Ungewöhnliches und fand kaum Beachtung. Sex in der Öffentlichkeit gab es in allen Epochen, wobei sich die Einstellung zur Sexualität immer wieder änderte. Erst im 17. Jahrhundert fing man in Europa an, harte Strafen bei Unzucht zu verhängen. Und wie sieht es heute aus? Videoaufnahmen von Überwachungskameras im öffentlichen Raum oder in Zügen fangen immer wieder Menschen ein, die öffentlichen Sex geniessen. Aber dürfen die das überhaupt?

Wann ist Sex in der Öffentlichkeit strafbar?

Allgemein hält sich hartnäckig die Meinung, dass Sex in der Öffentlichkeit grundsätzlich strafbar ist. Aber hier gilt: wo kein Kläger, da kein Richter. Im Strafgesetzbuch ist diesbezüglich ohnehin nichts erwähnt. Das heisst natürlich nicht, dass Sie nun ungezügelten Sex ausleben dürfen, wo immer Ihnen der Sinn danach steht. Ganz sicher können Sie mit einer Anzeige wegen sexueller Handlungen in der Öffentlichkeit rechnen, wenn Sie Ihrer Lust mitten in einer Stadt nachgehen. Im Wald, an einem abgelegenen Strand oder in einem Park abseits des Weges ist die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden geringer. Und längst nicht jeder greift zum Handy, um die Polizei zu rufen. Manch einer hat wahrscheinlich sogar Verständnis und gönnt den beiden ihren Spass, denn mal ehrlich: Wer hat noch nie von Sex im Freien geträumt?

Warum ist Sex in der Öffentlichkeit so beliebt?

Wer sagt denn, dass Sex immer nur im Bett stattfinden muss? Besonders dann, wenn die Routine eingekehrt ist, bringt Sex an öffentlichen Orten die nötige Würze, um das Feuer neu zu entfachen. Das funktioniert natürlich nur, wenn beide darauf stehen. Im Freien kommen ganz andere Reize hinzu, Sonne und Wind auf der Haut, Meeresrauschen statt Musik oder ein romantischer Sternenhimmel, all das macht den Sex im Freien so wunderbar auf- und anregend. Und wenn unterwegs Sie die Lust auf einen Quickie überkommt, dann möchten Sie vielleicht nicht warten, bis Sie daheim sind? Viele bringt das prickelnde Gefühl, womöglich ertappt zu werden, erst richtig auf Touren.

Sex in der Öffentlichkeit: Parkplatzsex

Indoor oder Outdoor - wo machen es die Schweizer am liebsten?

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln scheinen einige besonders grosse Lust aufeinander zu haben. Vor allem Airlines berichten immer mal wieder, dass es Ärger mit einem Liebespaar gab, welches nicht bis zur Landung warten mochte. Nicht anders ist es in Zügen, wo sich Fahrgäste mitunter die lange Reisezeit mit erotischen Spielen vertreiben.
  • Sex im eigenen Auto ist ebenso beliebt. Dafür sollten Sie natürlich parkieren, und zwar an einem Ort, in dem Sie nicht beobachtet werden. Absolutes No-go: Oralsex während der Fahrt. Auch wenn Sie das besonders heiss macht, gefährden Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
  • In Hotelanlagen hatte sicher jeder schon Sex. Aber wohl nur wenige am Pool oder im Lift. In Ferienhotels, in denen auch Familien mit Kindern wohnen, müssen Sie sich wohl oder übel zusammenreissen und auch die Lustschreie aus Ihrem Zimmer sollten nicht zur Ruhestörung führen. Businesshotels sind da schon mehr gewohnt. Natürlich heisst das nicht, dass Sie hier tun und lassen können, was Sie wollen, werden Sie ausserhalb Ihres Zimmers beim Sex erwischt, kann dies zur Anzeige und zum Rauswurf aus dem Hotel führen.
  • Umkleidekabinen werden gerne für die schnelle Nummer zwischendurch genutzt. So richtig aufregend wird es hier, wenn draussen schon die nächsten Kunden warten. Diskret können Sie hier kaum Ihrer Lust nachgehen, denn, wer nimmt schon Partner oder Partnerin mit in die Kabine, wenn nur schnell ein Pullover probiert werden soll?
  • Sex im eigenen Garten oder auf dem Balkon ist wie jeder Outdoor-Sex mit Vorsicht zu geniessen. Stören sich Ihre Nachbarn daran, gelten die gleichen Hinweise, die für Sex in der Öffentlichkeit allgemein gelten.

Was tun, wurde man erwischt?

Bei Sex im Freien ohne exhibitionistische Absichten ist die Gefahr, eine Anzeige zu bekommen, gering. Provozieren Sie jedoch nichts. Und denken Sie daran: Sollte es sich gar um einen Seitensprung handeln, wäre eine nach Hause geschickte Anzeige doppelt fatal. Das gilt natürlich erst recht für heimlich von Ihnen gemachten Fotos und Videos, die plötzlich im Netz auftauchen …

Welche Spielarten öffentlicher Erotik gibt es?

Neben dem bereits ausführlich erwähnten klassischen, jedoch in der Natur oder an öffentlich zugänglichen Orten vollzogenen, Geschlechtsverkehr, gibt es im Public Sex einige Spielarten, bei denen es wahrscheinlich ist, dass sie zur Anzeige kommen, sollten Sie dabei erwischt werden:

  • Dogging – Wer sich darauf einlässt, sucht den besonderen Adrenalinrausch, denn beim Dogging wird die Öffentlichkeit gesucht, Zuschauer sind erwünscht. Dogging-Liebhaber verabreden sich für öffentlichen Sex, das können zwei oder mehr Unbekannte sein, die sich auf Parkplätzen, an Seeufern oder sogar auf öffentlichen Plätzen vergnügen. Die Chance, eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu erhalten, ist natürlich gross.
  • Voyeurismus – gilt als spezielles Sexualverhalten, bei dem beim heimliches Anschauen von nackten Körpern oder dem heimlichen Beobachten des Liebesspiels Lust empfunden wird. Den Voyeurist bezeichnen wir umgangssprachlich als Spanner.
  • Exhibitionismus – hier erlebt es eine Person als besonders lustvoll, sich nackt vor anderen zu zeigen oder von Fremden beim Sex beobachtet zu werden. Hier gilt, wie auch beim Voyeurismus: Geschieht dies nicht einvernehmlich, zum Beispiel in der Swinger-Szene, liegt eine strafrechtlich relevante Belästigung vor!

Weitere Spielarten der Erotik für jede Location und jeden Geschmack finden Sie auch in unserem Erotik-Glossar!

Was sollten Sie im Urlaub beachten?

Raus aus dem Alltagstrott und ab in den Urlaub: In den Ferien ist die Lust auf Sex besonders gross. Leicht bekleidet und entspannt den Tag verbringen und zwischendurch ein Quickie am Strand? Das kann in vielen Ländern richtig teuer werden oder sogar hinter Gittern enden.

  • Was zum Beispiel in Jamaika, Bulgarien, Skandinavien oder Kanada toleriert wird, führt in Griechenland möglicherweise bis zu zwei Jahren ins Gefängnis.
  • Auch Österreich versteht da keinen Spass: empfindliche Geldstrafen oder ein halbes Jahr Gefängnis sind zu erwarten.
  • Gar nicht lohnt sich Public Sex in Malaysia: Prügelstrafe und anschliessend bis zu 20 Jahren Haft drohen und allein Nacktheit in der Öffentlichkeit kann 3 Jahre hinter Gittern zur Folge haben.
  • In Dubai sollten Sie selbst das öffentliche Küssen unterlassen.

Die meisten Länder verderben Ihnen mit strengen Strafen das Vergnügen. Informieren Sie sich also gut über die Gepflogenheiten Ihres Ferienlandes!

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